Die zweite Studentenbewegung

Untertitel


Beim Lesen der Startseite auf www.10xgluecklicher.de dachte ich, dass es garnicht das Ziel eines jeden ist,z.B eine lebenslängliche Beziehung einzugehen, auf Pornografie zu verzichten oder kreativ zu sein. Ich persönlich halte die Vorstellungen einer besseren Welt für richtig und glaube, dass nur durch solche Ziele ein besseres Allgemeinwohl entstehen kann.  Um diesen Gedanken zu verstehen, sollte man die Texte selbst lesen. Dann wird man sich wahrscheinlich fragen, wie man dieses Leben voll Glück möglich machen will. Zu Beginn wirkt eine neue Idee sehr verrückt und wenn sie so wenig in unser Bild des Witschaftswachstums passt, wirkt sie auch zu nächst abstoßend. An dieser Stelle bitte ich Sie weiter zu lesen! Folgt man dem Aufbau der Webside, findet man einen, wie ich finde, sehr witzig geschriebenen Text "An die Glücklichen", welcher die Träumereien der Startseite wieder auf den Boden holt und erklärt. Ich habe hier beim Lesen nämlich festgestellt, dass es bei dem Ziel "Glück und Gesundheit für Alle" nicht nur um Träumereien einer Sekte handelt, sondern Wissenschaft und Forschung versucht haben, dem ganzen Realität zu geben. 

Mir gefallen die persönlichen Seiten, auf denen man sowohl eine kurze Vorstellung der aktivsten Personen, als auch Lebensläufe und Erfahrungsberichte findet, sehr gut.

Auf der Seite "Direktstart & Diskussion" ist eine sehr schöne Erklärung an Hand von Beispielen und Forschungen in Naturvölkern veröffentlicht, welche dem Leser erklären möchten, dass die Gene des Menschen bestimmen, was wir zum glücklich sein brauchen. Im Text wird von einem gewissen Stand an Allgemeinbildung ausgegangen, jedoch sind immer wieder freundliche Verweise auf Erläuterungsseiten für Leser, die sich mit den Themen noch nicht so intensiv auseinandergesetzt haben, zu finden.  

Unter den drei Thesen hätte ich eine Zusammenfassung der Grundideen erwartet. Jedoch nur Grundsätze und Meinungen gefunden. Was ich allerdings überhaupt nicht schlimm finde. Vorallem hat mir die Klammer der  3.Hypothese gefallen: (Mitmachen: mailsenden@gmx.de) 

Die Webside bietet die Möglichkeit Erfahrungsberichte zu lesen und in diesen Kritiken und Meinungen zu erkennen. Vorallem erzählen sie von Erlebnissen, Gedanken und Empfindungen anderer Leser, mit denen man sich möglicherweise identifizieren kann.

Es ist ein so umfangreiches und durchdachtes System, dass die Website mit ihren Links zu Leseproben immer mehr Stoff bietet. Es soll keine Frage offen bleiben. Ich hatte das Gefühl, dass jeder Text genauso viele Fragen beantwortet, wie neue auf wirft.

 

Die Woodstock-Ära und ihre Ahnungen - wenige waren falsch, viele richtig..., Das Heal The World- Buch: Das Endergebnis der Forschung über die Ideen der 68er, Hippies, Studentenbewegung usw. - Marc Dylan

Das Vorwort verdeutlicht die Intention des Autors kurz, knapp und anschaulich.

Der Auszug 1.1 gibt erste Informationen über die Theorie der Meme und bezieht sie auf das Anrezkorrigierte Wirtschafstssystem.

Meme werden als Verhalten steuernde Gedächtnisinhalte definiert. Es gelten für sie die selben Prinzipien, wie für Gene nach Charles Darwin. Gerald Gallianer erklärt anhand beruflicher Beispiele: In Deutschland wird ein Arzt bezahlt, wenn er uns behandelt, also wenn wir krank sind. Der Arzt hat also Interesse daran, dass unser Gesundheitszustand negativ beeinflusst wird. Eine Andere Vorstellung wäre ein Arzt, der bezahlt wird wenn wir gesund sind. Dann hätte dieser keinen Grund anderen etwas schlechtes zu wollen, da er keinen Vorteil daraus ziehen würde.

Der Auszug 1.2 stellt ein Experiment dar.  Es erklärt, wie Firmen zum Interesse des Allgemeinwohls, statt geldlichem Gewinn angeleitet werden könnten. Zunächst befürchtete ich, dass die staatliche Hand zu einflussreich sein und die Freiheit des Einzelnen einschränken könnte. Beim weiterlesen wurde ich dann aufgeklärt und stellte fest, dass das Experiment nur zur Einführung in das anreizkorrigierte Wirtschaftssystem dient und die Umsetzung noch ein wenig komplexer ist. Freiheitseinschränkungen sind hier nicht der Fall.

Im Auszug 1.3 wird ein Beispiel genannt. Es erklärt, wie sehr wir von Werbung manipuliert werden. Wir kaufen etwas im Glauben, dass es gut ist. Aber woher wissen wir das? Natürlich wurde in der Werbung gesagt: "Schokolade ist gesund!" Ich glaube jeder von uns weiß, dass er dem nicht glauben kann. Aber dennoch frage ich mich: Warum kaufe ich sie trotzdem?? Ich bin gespannt auf die Erklärung!  

Besonders gut gefällt mir der Nebensatz: "...eine bessere Welt wird als Illusion abgetan."

Ich finde man sollte sich mal drauf einlassen! Ich kann doch nicht sagen, dass etwas scheisse ist, ohne es je probiert zu haben.

Im zweiten Beispiel wird erklärt, wie viel Geld wir damit machen, die Welt kaputt zu machen. Ein Arzt verdient beispielsweise mehr, an einem chronisch kranken Patienten, als an einer schnellen Heilung. Der Mensch als Leidender zählt hier nicht, sondern einzig und allein das Geld.

Die 6 Thesen zu "Meme und Medien" sind sehr verständlich und präzise formuliert.

 

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